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Vitamin D3

Vitamin D3 - der am meisten unterschätzte Vitalstoff 

 

Vitamin D3 (Cholecalciferol) stellt die natürliche Form von Vitamin D dar, die unser Körper mithilfe des Sonnenlichts selbst herstellen kann. Wenn in Deutschland die Bezeichnung Vitamin D verwendet wird, ist in der Regel Cholecalciferol gemeint. Die Medien weisen regelmäßig darauf hin, dass man sich wegen der Hautkrebsgefahr nicht ungeschützt der Sonne aussetzen soll. Da unser Körper ohne UV-B-Strahlung kein Vitamin D3 produzieren kann, ist das Sonnenlicht für uns lebensnotwendig. Abhängig vom Lichtschutzfaktor reduzieren handelsübliche Sonnencremes die Vitamin-D-Herstellung oder verhindern sie sogar vollständig.

Eine repräsentative Studie des Robert-Koch-Instituts zum Thema Vitamin D brachte Alarmierendes zutage: Bei 58 Prozent der Frauen und 57 Prozent der Männer in Deutschland liegt der Vitamin-D-Spiegel im Blut in einem gefährlich niedrigen Bereich. In den USA und der Schweiz sieht die Situation nicht viel besser aus. Die Auswirkungen eines Vitamin-D3-Mangels auf die Gesundheit lassen sich anhand wissenschaftlicher Studien gut belegen. Ist unser Körper dauerhaft mit Vitamin D unterversorgt, drohen zahlreiche, zum Teil schwerwiegende Erkrankungen.



Eigenschaften und Wirkstoffe

Vitamin D3 weist ein sehr breites Wirkungsspektrum auf. Das liegt vor allem daran, dass es sich nicht wie ein klassisches Vitamin verhält, sondern als hormonähnliche Substanz viele Prozesse in unserem Organismus überwacht. Unter anderem regelt Vitamin D die Produktion lebenswichtiger Enzyme, Proteine und Botenstoffe (Neurotransmitter). Da das vielseitige Biomolekül mehr als 2.000 Gene steuert, beeinflusst es ebenfalls die Funktion der Organe und Zellen.

Im Darm verbessert Vitamin D3 die Aufnahme von Phosphat und Kalzium aus der Nahrung. Als sogenannter Immunmodulator spielt der Vitalstoff eine wichtige Rolle im Zusammenhang mit der körpereigenen Immunantwort. Einerseits fördert Vitamin D3 die Produktion bestimmter Abwehrzellen. Es ist aber auch für das Herunterregeln von Entzündungsreaktionen verantwortlich. Dadurch verhindert das natürliche Heilmittel unter anderem die Entstehung von chronischen Entzündungen und Autoimmunerkrankungen wie die multiple Sklerose.



Heilende Wirkung

  • sorgt für stabile Knochen, beugt Knochenerkrankungen vor wie Osteoporose, Osteomalazie (schmerzhafte Knochenerweichung) sowie die früher gefürchtete Kinderkrankheit Rachitis
  • unterstützt das Herz-Kreislauf-System und reduziert die Wahrscheinlichkeit, an einem Herzinfarkt zu sterben
  • hilft bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa)
  • senkt das Risiko, an Diabetes Typ 2 oder Rheuma zu erkranken
  • schützt vor häufigen grippalen Infekten im Winter
  • kann ein krankhaftes Zellwachstum bei 15 verschiedenen Krebsarten verringern und ist laut mehreren wissenschaftlichen Studien in der Lage, die Sterblichkeit durch Krebs um bis zu 15 Prozent zu reduzieren
  • spielt eine wesentliche Rolle bei der Gesunderhaltung der Haut und hilft gegen Schuppenflechte, Neurodermitis sowie andere Hautkrankheiten
  • sorgt für eine gesunde, natürliche Entwicklung des Gehirns
  • vermindert das Risiko an Demenz (Alzheimerkrankheit), Depressionen oder psychischen Störungen wie Schizophrenie zu erkranken
  • kann einen hohen Blutdruck normalisieren
  • verringert die Schwere sowie die Häufigkeit der Symptome bei Asthma
  • verbessert das Gedächtnis und die Konzentrationsfähigkeit
  • steigert den Testosteronspiegel und erhöht die Beweglichkeit der männlichen Spermien
  • hat einen direkten Einfluss auf die Ausdauer und die Muskelleistung von Sportlern
  • verkürzt die Regenerationsphase nach sportlichen Höchstleistungen
  • vor allem bei Frauen kann Vitamin D3 zur Verminderung von Haarausfall beitragen




Nebenwirkungen

Bei sachgemäßer Anwendung sind bisher keine Nebenwirkungen nach der Einnahme von Vitamin D3 aufgetreten. Schwangere und stillende Mütter sollten die Einnahme vorher mit ihrem Arzt absprechen.

Wenn über mehrere Monate Dosierungen ab 40.000 IE (Internationale Einheiten) pro Tag eingenommen werden, kann es zu einer Überdosierung mit den Symptomen einer Kalziumvergiftung (Hyperkalzämie) kommen. Dazu zählen: Kopfschmerzen, Muskelschwäche, Knochenschmerzen, Erschöpfung, Verwirrungszustände, Herzrhythmusstörungen, Verstopfung, Übelkeit, Erbrechen sowie ein starkes Durstgefühl und häufiges Wasserlassen. Eine dauerhafte, chronische Überdosierung kann schwere gesundheitliche Folgen haben.

Dosierung

Vitamin-D3-Präparate gibt es in verschiedenen Darreichungsformen: Tabletten, Kapseln, Tropfen, Softgels und Sticks. Darüber hinaus sind Kombinationspräparate der Vitamine D und K2 erhältlich. Die Dosierung hängt von dem jeweiligen Produkt ab und kann dem Beipackzettel entnommen werden. In Europa beträgt die maximal zulässige Tagesdosis von Vitamin D3 50 Mikrogramm beziehungsweise 2.000 IE. Klinische Studien zeigen, dass eine langfristige Einnahme von bis zu 10.000 IE nicht zu einer Überdosierung führt.

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