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Miswak

Miswak - die natürliche Zahnbürste

 

Wie viele von uns wissen ist heutzutage selbst unsere Zahnpasta nicht mehr sicher, da sich chemische Stoffe wie künstliches Fluorid in ihr befinden, welches unter anderem als Rattengift eingesetzt wird. Eine gute Methode dagegen wäre pflanzliche Zahnpasta zu benutzen, oder eine natürliche Zahnbürste benutzen die keine Zahnpasta benötigt, wie z.B Miswak.

 

Herkunft und Eigenschaften

Der Zahnbürstenbaum wächst in den Wüsten Arabiens, Ostafrikas und Vorderasiens und vereinigt die Eigenschaften von Zahnbürste und Zahnpasta. Er enthält von Natur aus zahnschützende und -putzende Stoffe. Für die Zahnreinigung mit dem Miswak wird kein Wasser und keine Zahnpasta benötigt. Ein Zweig wird abgeschnitten und anschließend solange gekaut, bis ein Ende so ausgefranst ist, dass es an eine Bürste erinnert. Anschließend werden damit die Zähne geputzt, wobei die abbrechenden Holzstücke ausgespuckt werden. Diese Zahnhölzer dienen zum Reinigen der Zähne, als Zungenschaber und zur Massage des Zahnfleisches.




Der Miswak besitzt ein natürliches Fluoridgehalt von 8 bis 22 ppm und wird schon seit dem Altertum zur Zahnreinigung verwendet. Die Verwendung fasrig gekauter Zweige wurde schon im altindischen Gesetzbuch von Manu (600 v. Chr.) erwähnt und in der berühmten altindischen Sammlung medizinischen Wissens Sushruta (etwa 400 n. Chr.) empfohlen.

In der islamischen Welt spielt der Miswak eine große Rolle, er wird zwar nicht im Koran erwähnt, jedoch soll ihn Mohammed nach der Hadithliteratur regelmäßig verwendet haben.

Die in Deutschland erhältlichen Muster werden meist aus Pakistan importiert. Einige Hersteller schrauben sie auf Zahnbürstengriffe um den Gewohnheiten der abendländischen Benutzer besser entgegenzukommen, aber auch um einen besseren Reinigungserfolg der hinteren Zahnreihen zu ermöglichen.



Wirkstoffe und deren positive Wirkung

Im Miswak sind über 40-60 gesunde Wirkstoffe enthalten.
Einige davon sind:

  • natürliche Fluoride (Strukturelement unseres Skeletts und der Zähne)
  • Silicium (dient der Erhaltung von Knochen, Knorpel, Bindegewebe, Haare, Nägel und Zähne)
  • Calciumsulfat (wichtig für den Aufbau von Zähnen und Knochen)
  • Gipskristalle (dienen als Putzkörperchen für die Zahnreinigung)
  • Tannine (tragen zur Genesung von Verletzungen bei und hemmen Entzündungen)
  • Saponine, Vitamin C, Flavonoide (stärken das Immunsystem, regulieren Blutdruck und hemmen Entzündungen)

Miswak eignet sich daher perfekt für die Mundpflege:

  • es kann das Zahnfleisch stärken
  • es kann die Mundhygiene verbessern
  • es kann das Sehvermögen verbessern
  • es kann eine Schutzsicht die vor Karies schützt bilden
  • Stimmbänder können gereinigt werden
  • es kann das Gedächtnis stärken
  • Zähne können weißer werden

Es gibt keine bekannten Nebenwirkungen




Anwendung

Bevor man ihn benutzt wird als erstes die Rinde an einem Ende des Zweigs entfernt. Hierfür kann man ein scharfes Messer verwenden oder man kaut mit den Zähnen die Rinde für ungefähr 1 cm – 2 cm ab. Anschließend weicht man das abgeschälte Ende ein wenig in Wasser oder mit Speichel ein. Danach beißt man leicht mit den Schneidezähnen auf die ersten 3 mm am abgeschälten Ende des Holzes. Nun wird der Miswak solange gedreht bis die Fasern im Innern geschmeidig werden und sich ein kleiner Borstenkopf herausbildet. Mit diesen pinselartigen Borsten kann nun mit der Zahnpflege begonnen werden. Dazu streicht man sanft über die Zähne und in die Zahnzwischenräume.
Nach 2 -4 Tagen sollten die borstigen Fasern abgeschnitten werden und der beschriebene Vorgang des Entfernens der Rinde wiederholt werden.



Unsere Empfehlung:

Folgenden Miswak können wir ihnen ohne bedenken empfehlen, es handelt sich hier um die pure Wurzel, ohne Zahnbürstenähnliche Verarbeitung:

» zum Miswak

Eine Ergänzung oder Alternative zum Miswak ist weiterhin die Zahnpasta, jedoch sollte dringend darauf geachtet werden, dass diese fluoridfrei ist. Wir empfehlen die Zahnpasta "Dabur Neem" - sie enthält Neem, welches für die Mundhygiene sehr vorteilhaft ist und es ist kein Fluorid und keine weiteren schädlichen Substanzen enthalten, außerdem hat sie einen sehr tollen Geschmack.

» zur Neem-Zahnpasta