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Leinsamen

Leinsamen - Das Immunsystem natürlich stabilisieren

 
Beim Leinsamen handelt es sich um die Samen der Flachspflanze. Es gibt Samen mit brauner sowie gelber Schale. Beide Sorten gehören zu den natürlichen Heilmitteln, die beim stabilisieren des Immunsystems helfen und noch viele weitere gesunde Eigenschaften haben. Flachs gehört zu den ältesten Kulturpflanzen. Es gibt Belege darüber, dass er schon in der Jungsteinzeit von den Menschen angebaut wurde. Sowohl die Fasern als auch das Öl aus den Samen werden seit Jahrtausenden sehr geschätzt. In Bezug auf die Gesundheit sind es die Inhaltsstoffe des Leinöls, die Leinsamen so interessant als natürliches Heilmittel machen.

geschrotete Leinsamen

Eigenschaften und Wirkstoffe

In jüngster Zeit sind Leinsamen wieder besonders ins Gespräch gekommen, weil bekannt wurde, wie wichtig in der Ernährung eine gute Mischung aus Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren ist, um das Immunsystem zu stabilisieren. An Omega-6-Fettsäuren besteht selten ein Mangel in der modernen Ernährung hierzulande. Bei den Omega-3-Fettsäuren ist das anders. Das Bewusstsein, darauf zu achten, hier eine gute Mischung zu erreichen, ist aber gewachsen. Leinsamen gehören zu den Ölsamen, die einen besonders hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren beinhalten, und sind schon alleine deshalb ein gutes natürliches Heilmittel. Weitere gesunde Inhaltsstoffe dieser sind Schleimstoffe, Ballaststoffe, Ligane, die Vitamine B1, B2, C, E und Beta-Carotin sowie die Mineralstoffe Kalium, Kalzium, Phosphor, Magnesium, Zink und Eisen.



Heilende Wirkung

  • innerlich sowie äußerlich angewendet sorgen sie für schöne Haut
  • bei regelmäßigem Verzehr helfen sie, den Cholesterinspiegel zu senken
  • die Inhaltsstoffe von ihnen wirken sich positiv bei Herz-Kreislauf-Beschwerden aus
  • sie verbessern die Blutzuckerwerte und sind deshalb hilfreich bei Diabetes Typ 2
  • durch die Stabilisierung des Immunsystems machen sie insgesamt den Körper widerstandsfähiger gegen Erkrankungen aller Art
  • sie helfen bei Verstopfung, weil sie die Verdauung anregen
  • weil sie lange sättigen, helfen sie auch beim Abnehmen
  • sie binden Gift- und Schadstoffe
  • die vielen Vitamine und Mineralstoffe in den Samen helfen Mangelerscheinungen in der Ernährung auszugleichen




Nebenwirkungen

Es ist wichtig, Leinsamen immer mit genug Wasser oder anderen Flüssigkeiten zu sich zu nehmen, da sie sehr stark aufquellen. Manche Menschen reagieren in der Anfangszeit mit Blähungen auf die Samen. Das gibt sich aber immer nach einer Eingewöhnungsphase wieder. Bei der Einnahme von Medikamenten ist zu beachten, dass die Schleimstoffe in den Leinsamen die Wirkung beeinträchtigen können. Deshalb sollte immer eine Stunde Zeit zwischen der Einnahme von Medikamenten und den Leinsamen liegen. Menschen mit Schluckbeschwerden vertragen diese erfahrungsgemäß besser in pulverisierter Form.



Dosierung

Um die volle gesundheitliche Wirkung der Leinsamen zu nutzen, können bis zu 45 Gramm pro Tag von Erwachsenen eingenommen werden. Kinder benötigen je nach Körpergröße entsprechend weniger. 45 Gramm entsprechen ungefähr der Menge von drei Esslöffeln. Bei Verdauungsbeschwerden können auch gelegentlich bis zu 3 x täglich 2 Esslöffel voll Leinsamen eingenommen werden. Da diese aber relativ viel Cadmium enthalten, sollte man bei normalem Gebrauch nicht mehr als drei Esslöffel pro Tag davon essen. Generell eignen sich Leinsamen auch gut dazu, sie sinnvoll in der Küche zu verwenden. Sie lassen sich gut in Brot und Gebäck, Müslimischungen, Salaten, Nachspeisen und mehr verwenden und haben einen angenehm nussigen Geschmack. Wenn Sie mögen, können Sie Ihre tägliche Portion Leinsamen auch auf diese Art und Weise zu sich nehmen oder Ihre Familie damit verwöhnen statt sie einfach nur einzunehmen.

Generell können Ihnen und Ihren Lieben die gesunden Samen nur nutzen und nicht schaden. Das war sogar schon den Menschen in der Antike bekannt. Heute in der modernen Zeit beginnen die Menschen wieder, gesunde Lebensmittel als Heilmittel vorbeugend zu nutzen. Leinsamen gehören zu diesen natürlichen gesunden Heilmitteln. Nutzen doch auch Sie die Wirkung dieser gesunden Inhaltsstoffe.



Qualität - worauf sollte man beim Kauf achten?

Leinsamen gibt es geschrotet oder als ganze zu kaufen. Die geschroteten haben den Vorteil, dass die Wirkstoffe schneller und besser vom Körper aufgenommen werden können. Jedoch verderben sie im geschroteten Zustand schneller. Sie sollten nach dem öffnen luftdicht und gekühlt gelagert werden sowie innerhalb von 6-16 Wochen verbraucht werden. Am besten ist es, ganze Leinsamen zu kaufen und diese vor der Einnahme/Verwendung in einem Mörser zu zermalen. Somit sind sie lange haltbar und die Wirkstoffe können bei der Verwendung weiterhin gut aufgenommen werden.

Bei Kauf darauf achten, dass die Leinsamen aus biologischer Landwirtschaft stammen. Wenn Sie sich die Suche ersparen möchten, haben wir hier ganze und geschrotete Leinsamen gelistet, welche wir risikolos empfehlen können: