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Gerstengras

Gerstengras – ein kostbares Geschenk der Natur

 
Die Gerste (Hordeum vulgare) gehört zu den ältesten Getreidearten und stammt mit großer Wahrscheinlichkeit ursprünglich aus dem Süden Asiens. Als Gerstengras wird der junge Keimling der Pflanze bezeichnet, der sich nach ein bis zwei Wochen aus dem Samen entwickelt. Aufgrund der unglaublich hohen Vital- und Nährstoffdichte stellt das beliebte Süßgras eines der wertvollsten Lebensmittel der Welt dar.

Eigenschaften und Wirkstoffe

Das natürliche Heilmittel enthält eine einzigartige Kombination lebenswichtiger Naturstoffe, die wesentliche Funktionen bei körpereigenen Prozessen ausüben. Die Vitamine, Mineralien, Aminosäuren und sekundären Pflanzenstoffe regulieren unter anderem die Zellteilung und wirken an verschiedenen Stoffwechselvorgängen mit. Darüber hinaus sind sie am Aufbau der Blutzellen, Gewebe und Knochen beteiligt. Antioxidantien wie die äußerst selten vorkommende Superoxid-Dismutase (SOD) fangen auf effektive Weise die gefährlichen freien Radikale ab und unterstützen unser Immunsystem.



Heilende Wirkung

  • versorgt unseren Organismus mit allen wichtigen Vitaminen, Mineralien und sonstigen Vitalstoffen
  • entgiftet den Körper auf effektive Weise und normalisiert den Säure-Basen-Haushalt
  • regeneriert die Darmflora und entzieht Darmpilzen (Candida albicans) den Nährboden
  • hebt die Stimmung und kann bei Depressionen helfen
  • lindert die Beschwerden bei chronischen Darmerkrankungen (Colitis ulcerosa)
  • senkt hohe Cholesterin- und Zuckerspiegel im Blut
  • wirkt entzündungshemmend
  • besitzt eine nachgewiesene Wirksamkeit gegen Prostata- und Hautkrebs
  • hilft gegen Antriebsschwäche und verbessert das Konzentrationsvermögen
  • fördert das Abnehmen
  • unterstützt die geistige und körperliche Entwicklung von Kindern
  • sorgt für ein gesundes Erscheinungsbild der Haare, beugt vorzeitigem Ergrauen vor und bekämpft die Ursachen von Haarausfall
  • hilft gegen Neurodermitis und Akne




Nebenwirkungen

Der Verzehr ballaststoffreicher Lebensmittel wie Gerstengras ruft bei einigen Menschen Verdauungsprobleme hervor. Blähungen, ein Druckgefühl oder ein Rumoren im Bauch sind häufig Anzeichen dafür, dass die Darmflora sich nicht im Gleichgewicht befindet. Einige Anwender berichten nach der Einnahme von Gerstengras über Nebenwirkungen wie Erbrechen, Übelkeit und Durchfall. Vor allem chronisch Kranke sollten deshalb anfangs niedriger dosieren und die Tagesdosis langsam erhöhen.

Das natürliche Heilmittel ist zwar zu 100 % glutenfrei, beim Herstellungsprozess von Gerstengraspulver können allerdings Spuren des Klebereiweißes in das Produkt gelangen. Menschen, die unter Zöliakie leiden, sollten deshalb mit der Einnahme sehr vorsichtig sein. Das Gleiche gilt für Allergiker. Da Gerstengras den Blutzuckerspiegel senkt, kann es im Zusammenspiel mit ärztlich verordneten Medikamenten bei Diabetikern als Nebenwirkung zu einer gefährlichen Unterzuckerung kommen.



Dosierung

Im Handel sind Gerstengrasprodukte als Pulver, Kapseln oder Tabletten (Presslinge) erhältlich. Die genaue Dosierung der einzelnen Darreichungsformen hängt davon ab, welche individuelle Krankheitsursache vorliegt. Da in Deutschland keine Gesundheitsaussagen über Nahrungsergänzungsmittel gemacht werden dürfen, geben die Hersteller nur eine allgemeine Verzehrempfehlung.

Häufig wird folgende Dosis vorgeschlagen:

  • Gerstengraspulver: 3 Mal pro Tag 1 bis 3 gehäufte Teelöffel (10 bis 30 Gramm) in Wasser oder Saft
  • Kapseln: 3 Mal täglich 5 Kapseln (6 Gramm)
  • Tabletten: 2 bis 3 Mal am Tag 3 bis 5 Tabletten (2,4 bis 6 Gramm)

Anwender sollten darauf achten, bei der Einnahme genügend Flüssigkeit zu trinken. Die Wirkung von Gerstengras entfaltet sich am besten im Körper, wenn das natürliche Heilmittel nüchtern verzehrt wird, das heißt mindestens 20 Minuten vor beziehungsweise zwei Stunden nach einer Mahlzeit.

Qualität - worauf sollte man beim Kauf achten?

Da das Gerstengras sehr anfällig für Oxidation und Hitze ist, erfordert es eine sehr schonende Verarbeitung, da sonnst wertvolle Wirkstoffe verloren gehen. Zudem sollte es während der Wachstumsphase geerntet werden, da dort die Nährstoffkonzentration am höchsten ist. Beim Gerstengraspulver sowie bei Kapseln und Presslingen sollten diese Punkte beachtet werden.

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