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Bockshornklee

Bockshornklee – ein vielseitiges natürliches Heilmittel

 

Der Bockshornklee (Trigonella foenum-graecum) gehört zu den Schmetterlingsblütlern und stammt ursprünglich aus der Mittelmeerregion sowie aus Asien. Seit der Antike sind die Pflanzensamen als natürliches Heilmittel aber auch als Gewürz bekannt. Wissenschaftliche Studien bestätigen die Erfahrungen berühmter Heiler wie Pfarrer Kneipp und Hildegard von Bingen, die Bockshornklee zur Linderung zahlreicher Beschwerden verwendeten.

Bockshornkleesamen

Eigenschaften und Wirkstoffe

Neben einem großen Anteil an Schleimstoffen enthält der Bockshornkleesamen wertvolle Vitamine und Mineralstoffe, die dem Körper auf vielfältige Weise nützen. Die Heilpflanze besitzt zusätzlich wichtige Phytohormone. Das Steroidsaponin Foenugraecin fördert die Herstellung körpereigener Hormone wie Testosteron, Östrogen und Prolaktin.

Bockhornklee weist einen großen Anteil an Proteinen auf, die bei der Verdauung im Magen in ihre Bausteine, die Aminosäuren, aufgespalten werden. Sie dienen dem Muskelaufbau und unterstützen den Stoffwechsel. Die enthaltenen Bitterstoffe regen die Produktion von Gallensäuren und Magensäure an. Darüber hinaus haben die duftenden, ätherischen Öle einen antibakteriellen und desinfizierenden Effekt.



Heilende Wirkung

  • schützt verletztes oder entzündetes Gewebe. Anwendung unter anderem bei Hals- und Mandelentzündungen, Magenschmerzen, Magengeschwüren, Reizmagen sowie entzündlichen Darmerkrankungen
  • löst den Schleim in den Atemwegen
  • hilft als heilender Breiumschlag bei Hühneraugen, Furunkeln, Karbunkeln sowie bei Entzündungen oder Ekzemen der Haut
  • stärkt das Herz und aktiviert die Gebärmutter
  • lindert akute Gicht- und Muskelschmerzen
  • normalisiert das Hungergefühl: Bockshornklee dient einerseits als Appetitzügler, hilft aber auch gegen Appetitlosigkeit
  • vermindert starkes Schwitzen
  • hilft auf natürliche Weise gegen Haarausfall
  • sorgt für weiche, glatte, glänzende Haare und beugt Spliss vor
  • regt die Milchbildung bei stillenden Müttern an
  • verbessert die Blutwerte
  • reguliert den Blutzuckerspiegel, wirkt unterstützend bei der Behandlung von Diabetes
  • steigert die männliche Potenz
  • unterstützt den Aufbau von Muskelmasse und sorgt für eine bessere Fettverbrennung
  • bei Pferden und Haustieren steigert Bockshornklee die Abwehrkräfte, aktiviert den Stoffwechsel, wirkt schleimlösend bei Atemwegserkrankungen und fördert die Milchproduktion

Nebenwirkungen

Bei äußerlicher oder innerlicher Verwendung des Heilmittels sind keine schweren Nebenwirkungen bekannt. Werden hohe Dosierungen verabreicht, kann es zu Übelkeit, Erbrechen, Blähungen oder Durchfall kommen. Wiederholte äußere Anwendungen führen manchmal zu unerwünschten Hautreaktionen.




Da Bockhornklee eine aktivierende Wirkung auf die Gebärmutter hat und Wehen auslösen kann, sollten Schwangere auf dieses Mittel verzichten. Das Gleiche gilt für Frauen mit Kinderwunsch. Wer gegen Kichererbsen allergisch ist, reagiert häufig auch auf Bockshornklee. Wenn Zweifel bestehen, sollten Allergiker einen Arzt konsultieren.

Dosierung

Bockshornklee ist als Samen und Pulver sowie in Form von Teebeuteln, Kapseln, Tabletten oder Tinkturen erhältlich. Die Darreichungsform und deren Dosierung hängen davon ab, welche Beschwerden vorliegen. Anwender sollten Fertigpräparate entsprechend der Packungsbeilage dosieren.

Bockshornkleesamen können sowohl äußerlich als auch innerlich eingesetzt werden. Für eine äußere Anwendung kommen in der Regel Breiumschläge infrage. Zur Herstellung werden 50 Gramm der pulverisierten Samen in einem viertel Liter Wasser für fünf Minuten aufgekocht. Anschließend wird der Brei auf ein Leinentuch gegeben, dieses ausgewrungen und leicht abgekühlt auf die betroffenen Hautstellen gelegt.

Zur inneren Verwendung sind vier bis sechs Gramm zerkleinerte oder pulverisierte Bockshornkleesamen empfehlenswert. Das entspricht zwei bis drei Mal täglich jeweils einem halben Teelöffel, der mit wenig Flüssigkeit eingenommen wird.

Qualität - worauf sollte man beim Kauf achten?

Für eine medizinische Verwendung des Bockshornklees sollte das Produkt BIO-Qualität besitzen und keine Zusätze von Geschmacksverstärkern oder künstlichen Aromen enthalten. Desweiteren sollte man die Verwendung von unbestrahlten Produkten bevorzugen, die außerdem noch im Labor getestet wurden.


Ein Pulver welches diese Kriterien erfüllt und von uns empfohlen werden kann ist z.B das von Azafran. Für unter zehn Euro erhält man hier 250 g Bockshornkleepulver in einer einwandfreien Qualität: (Klick führt zum Hersteller)


Alternativ gibt es noch Bockshornklee Kapseln, falls einem die Einnahme per Pulver nicht zusagt. Von VELLWIE gibt es vegane und gelatinefreie Kapseln aus natürlichen Bockshornkleesamen ohne jegliche Zusätze. Diese sind für medizinische Zwecke absolut zu empfehlen: (Klick führt zum Hersteller)


Für die äußerliche Anwendung sowie für den direkten Verzehr - wenn sie verarbeitet werden und in Speisen integriert werden - eigenen sich auch direkt die Samen des Bockshornklees. Diese müssen gemahlen oder eingeweicht werden um sie zu nutzen. Anschließend können sie in diverse Speisen wie Quark oder Brot gegeben und verzehrt werden. Die medizinische Wirkung bleibt erhalten. Selbstverständlich sollten die Samen ebenfalls keine Konservierungsstoffe oder Geschmacksverstärker enthalten. Ebenso künstliche Aromen oder Farbstoffe sollten gemieden werden. Ein Hersteller der auf diese Zusätze verzichtet und von uns empfohlen werden kann ist z.B vom Achterhof: (Klick führt zum Hersteller)