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Bittere Aprikosenkerne

Bittere Aprikosenkerne zur Vorbeugung von Krebs

 

Bitteren Aprikosenkernen wird seit langer Zeit eine effektive Wirkung gegen Krebs zugeschrieben. Die süßen Aprikosensorten, die gezüchtet und im Handel als Frischobst angeboten werden, enthalten allerdings nicht die begehrten Inhaltsstoffe. Nur die Kerne der unveredelten Wildaprikosen haben sich als pharmakologisch wirksam erwiesen. Sie sind in unterschiedlicher Qualität in Reformhäusern, Naturkostläden und Onlineshops erhältlich.

Eigenschaften und Wirkstoffe

In den 1950er Jahren war der amerikanische Biochemiker Dr. Ernst Krebs auf der Suche nach einer natürlichen Substanz gegen Krebs. Im Rahmen seiner Forschungen identifizierte und isolierte er die Verbindung Amygdalin, die in mehr als 1.000 essbaren Pflanzen natürlicherweise vorkommt. Die höchste Konzentration ist im Inneren von bitteren Aprikosenkernen zu finden. Da Amygdalin chemisch gesehen den B-Vitaminen ähnelt, bezeichnete Dr. Krebs die Substanz als Vitamin B17. Der Krebsforscher Dr. Kanematsu Sugiura zeigte in Tierversuchen, dass Amygdalin bei Mäusen Metastasen zerstört.

Obwohl die Wirkung nicht in wissenschaftlichen Studien nachgewiesen wurde, berichten Patienten, Heilpraktiker und Naturheilärzte über den erfolgreichen Einsatz von Amygdalin bei Krebserkrankungen. Viele Menschen setzen zusätzlich auf eine Krebsprävention und nehmen vorbeugend bittere Aprikosenkerne ein.



Wirkung gegen Krebs

Auf welche Weise Amygdalin gegen Krebszellen wirkt, ist nicht genau bekannt. Plausibel erscheint folgender Mechanismus:

Nach dem Verzehr von bitteren Aprikosenkernen gelangt Amygdalin in den Blutkreislauf und wird von den Krebszellen als potenzielle Nahrungsquelle erkannt. Sie wollen den Zuckeranteil des Amygdalins zur Energiegewinnung nutzen und nehmen deshalb das Molekül auf. In der Zelle wird es in Zucker (Glucose), Benzaldehyd und die giftige Blausäure aufgespalten. Die Giftwirkung führt zum Ersticken und damit zum Tod der Krebszelle.


Sind bittere Aprikosenkerne giftig?

Wer die Begriffe „bittere Aprikosenkerne“ und „Blausäure“ in eine Suchmaschine eingibt, findet eine Vielzahl von Artikeln, die vor einer möglichen Vergiftung warnen. Angeblich besteht die Gefahr, dass die Kerne im Körper unkontrolliert Blausäure freisetzen. Wie viele Menschen sind bisher nach dem Verzehr von bitteren Aprikosenkernen gestorben? Die vielsagende Antwort lautet: weltweit kein Einziger. Diese Tatsache ist umso bedeutsamer, da bereits Tausende von Krebspatienten über Monate bis zu 80 Kerne täglich eingenommen haben. Warum wurden diese Menschen nicht vergiftet?




Der Wirkstoff Amygdalin selbst ist vollkommen ungiftig. Bittere Aprikosenkerne enthalten auch keine Blausäure oder Zyankali, die einen Menschen bereits in kleinen Dosen tötet. Wie bei Vitamin B12 ist die Blausäure in stabiler Form gebunden und kann nur mithilfe eines Biokatalysators freigesetzt werden. Als Voraussetzung muss das Enzym Beta-Glycosidase in ausreichender Menge vorhanden sein. In Krebszellen liegt es nachweislich in einer 100 bis 3600-fach höheren Konzentration vor als in gesunden Körperzellen. Anders ausgedrückt: In Krebszellen entstehen durch die enzymatische Aufspaltung von Amygdalin 100 bis 3600 Mal mehr Blausäuremoleküle als in einer normalen Körperzelle.

Die Inhaltsstoffe der bitteren Aprikosenkerne entfalten ihre Wirkung fast ausschließlich in Krebszellen. Gesunde Körperzellen verfügen darüber hinaus über ihr eigenes Schutzenzym, die Rhodanase. Wenn Amygdalin aufgenommen und die Blausäure intrazellulär freigesetzt wird, neutralisiert das Enzym sofort die Giftwirkung.

Codex Humanus

Dosierung

Bittere Aprikosenkerne sind in der EU als Nahrungsergänzungsmittel zugelassen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) warnt allerdings vor einer Überdosierung. Um möglichen Vergiftungen vorzubeugen, sollten Anwender höchstens zwei Aprikosenkerne täglich verzehren. Aus rechtlichen Gründen empfehlen viele Händler, diese Dosierung nicht zu überschreiten. Nach Ansicht des Forschers Dr. Ernst Krebs ist eine so geringe Amygdalinmenge wirkungslos. Zur Prävention von Krebserkrankungen empfiehlt er Erwachsenen die Einnahme von sieben bis zehn Kernen am Tag.

Gibt es Nebenwirkungen bei der Verwendung bitterer Aprikosenkerne? Beim Verzehr großer Mengen können Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit und Durchfall auftreten. Einige Menschen, die eine Selbstbehandlung in sehr hoher Dosierung durchgeführt haben, klagten über Atembeschwerden oder Muskelschwäche.



Qualität - worauf sollte man beim Kauf achten?

Die Kerne sollten ungeschwefelt sein und keine Konservierungsstoffe enthalten. Zudem müssen die Kerne einen hohen Anteil an Bitterstoffen enthalten und aus einem ökologischem Landbau stammen. Wir können die bitteren Aprikosenkerne von 1001 Frucht empfehlen: